Energie aus Biomasse in Indien
Im Zentrum dieses Ansatzes zur Verbesserung der Lebensbedingungen auf dem Lande stehen kleine 50 bis 100 Kilowatt Biomassekraftwerke. Ortsansässige Bauern stellen dazu landwirtschaftliche Abfälle und Pflanzenreste aus kontrolliertem Biomasseanbau bereit. In einem Biomassevergaser wird daraus Biogas, mit dem ein Motor betrieben wird, der Strom und Wärme produziert. Das Verfahren bietet drei Vorteile: Die Biomasse muss beschafft und verarbeitet werden. Dadurch entstehen Arbeitsplätze. Das kleine Kraftwerk kann über den ganzen Tag Strom produzieren. So kann unabhängig von Wetterschwankungen eine ganze Siedlung kontinuierlich versorgt werden. Der Klimavorteil: Der Bezug von vorwiegend aus Dieselgeneratoren generiertem Strom wird überflüssig. So können in 10 Jahren CO2-Emissionen im Umfang von 12000 Tonnen reduziert werden.

